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| Wer wir sindWer wir sind:
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Unsere Ziele:
Grußwort Prof.Dr.StillerLiebe Eltern, Die PAN-Studie hat es gezeigt: weiterhin
kommt
in Deutschland jedes 100.
Kind mit einem angeborenen Herzfehler auf die Welt. Damit ist es die
häufigste angeborene Erkrankung überhaupt. Jeder kann betroffen sein.
Dank medizinischem Fortschritt und vielseitigem Engagement können die
meisten Kinder geheilt werden, einige benötigen jedoch über viele Jahre
eine engmaschige Betreuung. Der Weg für diese Familien ist oft steinig
und schwer. Das so vertraute Familienleben muss immer wieder durch
Krankenhausaufenthalte und Operationen unterbrochen werden.
Folgeprobleme der gesamten Familie in Beruf und Schule sind möglich,
vielfältige, oft auch unkonventionelle Hilfen sind nötig! Ich
freue mich, dass wir hier an der Universitätsklinik Freiburg gemeinsam
mit unserem starken Elternverein "Herzklopfen" die Situation
für
die Herzkinder immer weiter verbessern können. "Herzklopfen" hat mit
seinen äußerst engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern ein tolles
aktives Team. Dankbar sind wir zum einen um wirtschaftliche und
finanzielle Hilfen für klinische und soziale Aspekte an Stellen, wo die
Krankenkassen sich nicht mehr zuständig fühlen. Noch wichtiger sind
jedoch die zwischenmenschlichen Aspekte: Hier hat "Herzklopfen" mit
seiner Abteilung "Anklopfen" einen vorbildlichen Mitabeiterstab mit
warmherzigen aufrichtigen "Eltern für Eltern". Zuhören, Gespräche und
praktische Tips geben unseren neuen Familien Gewissheit, dass ganz
ähnliche Situationen von anderen Familien bereits erfolgreich
gemeistert wurden. Einige dieser Kontakte zwischen den Familie halten
über Jahre hinweg. Im vergangenen Jahr konnten wir in der
Freiburger
Kinderkardiologie unser Spektrum erfreulich erweitern: Neben
erfolgreicher Herztransplantation im Säuglingsalter, neben
Kinderkunstherzbehandlung und neuer Herzschrittmacher- Sprechstunde
freuen wir uns, nun seit einigen Monaten die Spiroergometrie in unserer
Ambulanz etabliert zu haben. Nun können wir den Herzkindern ab dem
Schulalter einen so genannten "Fitness-Test" anbieten. Die
Belastungsuntersuchung auf dem Laufband unter ganz definierten
Bedingungen und unter optimaler Aufsicht kann den Kindern und den
Eltern ein neues Stück Sicherheit bezüglich der Frage nach
Belastbarkeit, Sport und später auch der Berufswahl bieten. Stillstand ist Rückstand: Für die Zukunft haben wir uns vorgenommen, die Situation für die "Herzfamilien" weiter zu optimieren. Dazu gehört die räumliche Erweiterung des kinderkardiologischen Bereiches, um den Klinikaufenthalt komfortabler und schöner zu gestalten. Ich freue mich, dass wir auch hier die Unterstützung von "Herzklopfen" erfahren. Es ist wichtig einen so aktiven und tatkräftigen Elternverein an der Seite der Klinik zu wissen. Ich danke allen Mitarbeitern des Vereins für Ihren Einsatz und ihre unermüdliche Unterstützung. Prof. Dr. med. Brigitte StillerÄrztliche Direktorin Angeborene Herzfehler/Pädiatrische Kardiologie Universitätsklinikum Freiburg HistorieDie Elterninitiative herzkranke Kinder
Südbaden e.V. wurde im Januar 1995 als gemeinnütziger Verein mit Sitz
in Freiburg gegründet. Die Initiative ging von einer Selbsthilfe-Gruppe
von Eltern herzkranker Kinder aus, die sich seit Oktober 1993 auf
Anregung des Freiburger Kinderkardiologen Prof. Rolf Mocellin zu
regelmäßigen Zusammenkünften traf. Heute gehören 110 Mitgliedsfamilien,
35 Fördermitglieder und etliche Interessenten dem Verein an. Der Grüttlauf, der von 1998 bis 2007
jährlich für Herzklopfen veranstaltet wurde, trug sehr dazu bei, dass
auch Engagements in personeller Richtung wie die Unterstützung einer
psychosozialer Betreuung möglich wurden. Als Glücksfall ist die Leser
helfen-Aktion der Mittelbadischen Presse an Weihnachten 2001 zu sehen,
die dem Verein ein große Summe an Spendengeldern bescherte. Damit wurde
dann ein tragbares Ultraschallgerät finanziert und der Verein weitete
sein finanzielles Engagement im psychosozialen Bereich weiter
aus - auch die Klinikclowns wurden regelmäßig unterstützt. Sabine Schiemenz Seitenanfang |